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Wenn an Weihnachten die Hoffnung das größte Geschenk ist

Spendenaktion: Wenn an Weihnachten die Hoffnung das größte Geschenk ist

Helfen Sie suchtkranken Menschen und deren Familien aus ihrer Not.

Das größte Familienfest des Jahres steht vor der Tür: Weihnachten. Die Werbung zeigt uns Szenen der Idylle, Harmonie und Glück. Doch was, wenn das echte Leben ganz anders aussieht? Wenn ein Familienmitglied süchtig ist und Weihnachten eine Zeit der Sorge, Angst Hilflosigkeit?

Dann sind es oft die verzweifelten Angehörigen, die sich bei uns melden, um sich nach den Aufnahmebedingungen zu erkundigen. Ohne diese erste Kontaktaufnahme ihrer besorgten und überforderten Familien hätten viele unserer Bewohner nicht den Weg zu uns gefunden.

Sucht betrifft immer das ganze Umfeld – und Hilfe beginnt oft mit dem ersten Schritt der Angehörigen. Den zweiten Schritt, die Aufnahme in unsere Suchtselbsthilfegemeinschaft, gehen die Betroffenen selbst.

Ihre Spende hilft uns, diesen Weg für Betroffene möglich zu machen. Sie schenken damit nicht nur suchtkranken Menschen Hoffnung und eine neue Perspektive, sondern auch ihren Familien.

Lesen Sie die Geschichte von Luca´s und Niklas´ Eltern. Sie schildern eindringlich Ihre Erfahrungen mit einem süchtigen Kind.

Lucas Mutter

„Es gibt so viele Gründe weiterzumachen:
Lachen, deine Familie, Spaß haben,
ein eigenes, gutes Leben“

„Lieber Luca, mein Sohn,
letzte Nacht habe ich geträumt, ich würde schreien: Gebt mir meinen Sohn zurück! Ich war voller Trauer – und obwohl ich weiß, wo du bist, fühlst du dich manchmal weit weg an. Dieses Gefühl kenne ich schon länger. Auch in Köln warst du oft nicht mehr richtig da – der Luca, der Sohn den ich kannte, schien verloren, das war wahnsinnig traurig.

Jetzt bist Du wieder „weg“, aber diesmal fühlt es sich anders an – besser. Ich glaube es kann eine sehr gute Erfahrung für dich sein, Teil einer Gruppe zu sein, sich zugehörig zu fühlen, in Ordnung zu sein so wie man ist. Ernst genommen zu werden in den Pflichten, die man zu erfüllen hat, Regeln und Strukturen. Das gibt Orientierung.

Ich hoffe so sehr, dass du den Weg ins Leben wählst – nicht den Abgrund. Es gibt so viele Gründe, weiterzumachen: Lachen, deine Familie, Spaß haben, ein eigenes, gutes Leben.

Ich freue mich so sehr, wenn es dir wieder besser geht. Das ist mein allergrößter Weihnachtswunsch für dieses und auch fürs nächste Jahr.

Ich habe dich lieb. Deine Mutti“

Wie Ihre Spende wirken kann:
10 Euro entsprechen dem Materialwert eines Infopakets, das auf Anfrage kostenfrei an Angehörige verschickt wird.
75 Euro finanzieren im Durchschnitt eine Bahnfahrkarte für die erste Heimfahrt zur Familie nach sechs Monaten.
140 Euro decken die kostenfreie Bereitstellung eines Gästezimmers mit Verpflegung bei Besuchen von Angehörigen.

Niklas´Eltern

Unser Sohn ist jetzt seit zwei Jahren
bei den Fleckenbühlern und
dort angekommen.

„Wir dachten, wir wären eine ganz normale, gut bürgerliche Familie in einem Kleinstadtumfeld ohne große Sorgen und Nöte. Es lief so wie man es sich vorstellte. Ich hatte einen gut bezahlten Job, meine Frau regelte den Haushalt und unsere Kinder durchliefen die Schulen mit Abschluss. Unser Sohn Niklas machte sein Fachabitur und begann ein Informatikstudium in der Nähe, weshalb er weiter bei uns wohnte.

Wann der Zeitpunkt kam, als es kippte und die Forderungen des Studiums in Überforderung umschlugen, haben wir leider nicht mitbekommen. Unser Sohn hat immer mehr getrunken. Wir haben ihn dazu bewegt, sich professionelle Hilfe zu suchen, was leichter gesagt als getan war. Es folgte eine Suchtberatung bei der Diakonie, Gespräche mit einem Psychologen sowie einige erfolglose Aufenthalte zum Entzug in einer Klinik.

Wir waren längst in die Co-Abhängigkeit gerutscht. Um unsere eigene Gesundheit zu schützen, sahen wir nur eine Möglichkeit. Unser Sohn musste eine eigene Wohnung suchen, aber alleine wohnen war keine Option. Der Betreuer der Diakonie machte uns auf die Fleckenbühler aufmerksam. Unser Sohn entschied sich dazu, es zu versuchen und zog bei den Fleckenbühlern ein.

Jetzt hieß es auch für uns, loszulassen, und wir empfanden die ersten Monate ohne Kontakt zu ihm als befreiend. Wir mussten nicht ständig auf ihn achtgeben und konnten unser Leben wieder selbst gestalten.

Niklas ist nun seit mehr als zwei Jahren bei den Fleckenbühlern und dort angekommen. Er hat gelernt Verantwortung zu übernehmen. Wir sind immer wieder tief beeindruckt, was dort geleistet wird, um Menschen wie unseren Sohn aus der Sucht zu helfen und ein Leben ohne Drogen zu ermöglichen. Wir unterstützen und fördern die Fleckenbühler auch weiterhin.“

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